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Mal abgesehen von Trüffeln sind das meine drei Lieblingsthemen, meint Ralf Bos. Er hat sich intensiv damit befasst und hat viele tausend Kilometer auf der Suche nach den wirklich großen Erzeugern zurückgelegt. Gerade bei Luxusprodukten mit verführerischen Namen ist eben nicht alles Gold, was glänzt. Alle Arten von Fischeiern darf man Kaviar nennen, es gibt sie in jedem Supermarkt ab 2,50 €, und Aldi senkt nicht nur den Preis für Milch sondern aktuell auch für Champagner - auf 11,99 € pro Pulle. Und Vodka gehört ohnehin zu den billigsten Dröhnungen im Angebot. Für ein Kilo vom echten Osietra-Kaviar, den Sie an diesem Abend unter anderem verkosten, liegt der Marktpreis aber bei 1.800 €.
Premuim-Qualität vorausgesetzt, ist jedes dieser Produkte für sich ein Highlight. Aber die richtige Kombination von Kaviar, Champagner sind der Stoff, aus dem kulinarische Träume sind. Sagt Ralf Bos. Und der muss es ja wissen.
In der Kaviardegustation erleben Sie eingebettet in ein Menü des Genussakademie-Küchenchefs Christian Senff an diesem Abend feinen Saibling-Kaviar, Felchen-Kaviar und natürlich den echten Kaviar vom Stör in den Sorten „Baeri“ und „Osietra“.
Diese edlen Speisen begleiten wir mit nicht minder edlen Getränken: In der Vodka-Degustation präsentieren wir Ihnen die beiden „Super-Premium“ Vodkas dieser Welt: Oval und Adkov in den Sorten Gold und Silber.
Wir wollen auch den Champagner nicht vergessen: Nur 5% aller Champagner kommen aus Grand Cru-Lagen: Wir verkosten den Lieblings Grand Cru von Ralf Bos: Champagne Herbert Beaufort als weißen und Rose-Champagner und präsentieren Ihnen zum Vergleich Voirin-Jumel – den Grand Cru Champagner der Genussakademie.
Dazu erfahren Sie von Ralf Bos alles, was Sie über Qualitäts-Champagner, Premium-Vodka und echten Kaviar wissen müssen – garantiert.
Kaviar: Echter Kaviar kommt von bestimmten Arten des Störs, einem imposanten Fisch, der erst nach fünf bis sechs Jahren geschlechtsreif ist und dann um die zwei Meter lang ist. Früher war es das Essen der armen Fischer am schwarzen Meer, dann eine teure Delikatesse und inzwischen zählt der Stör zu den bedrohten Tierarten und Kaviar ist heute ein fast unbezahlbares Luxusgut. Der meiste Kaviar kommt heute aus Zuchtbetrieben – aber die Störzucht ist ein langwieriges und teures Unterfangen – mit dem Ergebnis, dass nicht nur die Qualität, sondern auch der Preis auf ähnlichem Niveau liegen.
Vodka: Bis vor wenigen Jahren war Vodka hauptsächlich als Bestandteil von Cocktails oder Longdrinks in Gebrauch. Dann kamen die Edel-Vodkas und einige Spitzenerzeuger zeigten den staunenden Geniessern, was man aus Vodka machen kann: Das Geheimnis sind weitere Destillationsdurchgänge und aufwändige Filtertechniken: Gute Vodkas werden drei Mal destilliert und gefiltert, Premium-Vodkas wie zum Beispiel der österreichische „Oval“ aber fünf bis sechs Mal. Der amtierende Weltmeister heißt Akdov (lesen Sie einfach rückwärts...) und stammt – wer hätte das gedacht - aus Russland. Dieser Vodka wird sogar siebenmal destilliert und anschließend durch reines Silber gefiltert. Um alles, was im Lexikon über Vodka steht, gänzlich ad absurdum zu führen, wird dieser Vodka auch noch in Holzfässern gelagert und erhält dadurch eine elegante Bernsteinnote. Durch diesen Aufwand hat es Akdov geschafft, den einzigen Vodka der Welt herzustellen, der bei Zimmertemperatur besser schmeckt als gekühlt. Überzeugen Sie sich selbst.
Champagner: Die feine Kohlensäure, die den Grand Cru Champagner auszeichnet, wird durch die aufwändige Flaschengärung erreicht. In dieser Zeit wird die Flasche zuerst waagerecht, später mit dem Kopf nach unten, in Rüttelpults gelagert und täglich etwa eine Zehntelumdrehung gedreht. Die kleinere Produzenten rütteln per Hand – für mindestens 15 Monate und was maßgeblich ist für die Feinperligkeit (Mousseux) des Champagners. Ralf Bos ist auf der ständigen Suche nach dem Champagner mit der cremigsten Mousseux, der in Verbindung mit einer charmanten Mineralität auch die typische erfrischende Fruchtigkeit aufweist. Mit dem Grand Cru Champagner des Hauses Herbert Beaufort hat er ihn gefunden und wird an diesem Abend über seine Entdeckungen berichten.


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Ort:
Die Genussakademie, Große Bockenheimer Straße 24 (Fressgass'), 60313 Frankfurt am Main
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Termine:
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Infos und Buchungen über die Genussakademie-Hotline 069 97460-666 (Mo-Fr 9.30-17.30 Uhr) |
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